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Newsletter 3/2006

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nachrichtlich an :

  • Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit Thüringen des Freistaates Thüringen
  • Landesjugendamt Thüringen
  • Jugendämter des Freistaates Thüringen
  • Mitglieder der Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz Thüringen e.V.
  • Partner und Interessierte der LAG Kinder- und Jugendschutz Thüringen e.V.

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

an dieser Stelle finden Sie kinder- und jugendschutzrelevante Informationen.

Vielen Dank für Ihr Interesse.

Gerne können Sie uns Vorschläge zu Themenbereichen des Kinder- und Jugendschutzes mitteilen, welche in den kommenden Rundschreiben thematisiert werden sollen.

Ihr
Heiko Höttermann

Geschäftsführer der LAG Kinder- und Jugendschutz Thüringen e.V.

 

Falls Sie diesen Newsletter in Zukunft nicht mehr erhalten möchten, tragen Sie sich bitte hier aus.

 

 

Themen und Inhalte

 

1. Aktuelles aus der Geschäftsstelle

2. Kinder- und Jugendmedienschutz

3. Konsumverhalten und Sucht

4. Sexueller Missbrauch und Gewalt

 

 

 

1. Aktuelles aus der Geschäftsstelle

 

?Tag der Gewaltfreien Erziehung? ? 28. April 2006 Petersberg, Erfurt

Am 28. April 2006 beteiligte sich Erfurt erstmals mit einer Veranstaltung für Kinder am „Internationalen Tag für gewaltfreie Erziehung“. Gemeinsam mit dem Deutschen Kinderschutzbund, dem Jugendamt Erfurt und freien Trägern der Jugendhilfe beteiligten wir uns an einem bunten und abwechslungsreichen Programm unter dem Motto „...es den Kindern RECHT machen“. Spielerisch sollten ihnen an diesem Tag ihre ganz persönlichen Rechte näher gebracht werden. Denn nicht nur in der seit 1989 geltenden UN-Kinderrechtskonvention, sondern auch im § 1631 des Bürgerlichen Gesetzbuches sind die Rechte von Kindern festgeschrieben.

So konnten an diesem Tag Kindergartenkinder und Grundsch?ler an verschiedenen Stationen auf unterschiedliche Weise ihre Rechte kennen lernen und auch Wege aufgezeigt bekommen ihre Rechte auch gewahrt zu wissen.

Die erste Station stand unter dem Motto ?Alles rund um deine Rechte?. Sie wurde durch Heiko Höttermann und Silvia Dubilzig (Praktikantin) von der LAG gestaltet und sollte eine Einstimmung auf den Tag geben. Mit bunten Ballons auf denen die wichtigsten Kinderrechte geschrieben standen befestigt an einem leuchtenden Globus, konnte den Kindern anschaulich erkl?rt werden, dass ihre ganz pers?nlichen Rechte f?r alle Kinder dieser Erde gelten. Erstaunlicherweise berichteten spontan viele Kinder ?ber ihre ganz eigenen Erfahrungen mit diesem Thema. Sie berichteten von Situationen in denen ihre Rechte nicht ber?cksichtigt wurden, gaben sich aber auch gegenseitig kindliche Ratschl?ge, wie man zu seinem Recht kommen kann.

Innerhalb einer zweiten Station konnten die Kinder an einer Kinderrechterallye, gestaltet durch den Kindertreff ?HOPPLA?, teilnehmen. Nur das Erkennen der ?richtigen? Kinderrechte f?hrte zum Ziel. Unter dem Motto ?Deine Gef?hle? wurde das Thema der Kinderrechte auf einer emotionalen Ebene behandelt. Was sind gute, was sind schlechte Gef?hle? Was mache ich wenn ich ein schlechtes Gef?hl bei einer Sache habe? Wo bekomme ich Hilfe? Zudem konnte ein Stimmungsbarometer f?r die Kinderzimmert?r gebastelt werden, das anzeigt, wann Besuch erw?nscht ist und wann man lieber mal allein sein m?chte. Das Thema Gewalt wurde von Ingo Weidenkaff (LAG) mit den Kindern besprochen. Auch hier zeigten die ehrlichen Berichte der Kinder ?ber ihre pers?nlichen Erfahrungen, dass Gewalt trotz geltender Rechte sowohl in Familien, als auch an Schulen ein nicht zu vernachl?ssigendes Thema ist. Des Weiteren konnten sich die Kinder am Auto der Erfurter Polizei ?ber ihr Recht auf Schutz informieren und am Ende ihre ganz pers?nlichen W?nsche aufschreiben oder malen und an einen Wunschbaum h?ngen. Dieser wurde am Ende des Tages dem Jugendamtsleiter Herrn Winklmann ?bergeben und steht nun im Jugendamt der Stadt Erfurt.

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Fachtag ?Schutzauftrag bei Kindeswohlgef?hrdung ? ?ffentliche und freie Tr?ger in gemeinsamer Verantwortung? am 28. Juni 2006 im Erfurter Augustinerkloster

Am 28. Juni 2006 veranstaltete die LAG Kinder- und Jugendschutz Th?ringen e.V. im Augustinerkloster Erfurt einen Fachtag mit dem Thema ?Schutzauftrag bei Kindeswohlgef?hrdung ? ?ffentliche und freie Tr?ger in gemeinsamer Verantwortung?.

Die Fachtagung verfolgte das Ziel Kinderschutz und Kindeswohlgef?hrdung unter rechtlichen Gesichtspunkten zu er?rtern, sowie sich in Workshops intensiv mit einzelnen Aspekten auseinander zusetzen. Zu Beginn der Veranstaltung referierte Frau Gila Schindler, Referentin f?r Kinder- und Jugendhilferecht beim Deutschen Institut f?r Jugendhilfe und Familienrecht/Heidelberg, sowie beim BMFSFJ, sehr ausf?hrlich und anschaulich zum Thema: ?Zur Pr?zisierung des Schutzauftrages bei Kindeswohlgef?hrdung ? Was will der Gesetzgeber? Welche Priorit?ten werden gesetzt? Wie ist die Verfahrensweise??. Im Anschluss daran referierte Herr Dr. Detlef Klass, Referent f?r Jugendhilfeangelegenheiten des Th?ringischen Landkreistages zum Thema: ?Schutzauftrag ? Verfahren zur Absch?tzung des Gef?hrdungsrisikos aus Sicht der Jugendhilfe?. Nach einer kurzen Kaffeepause referierte Herr Hans Winklmann, Jugendamtsleiter der Stadt Erfurt zum Thema: ?Kooperation zwischen ?ffentlichen und freien Tr?gern der Jugendhilfe zum Schutze von Kindern und Jugendlichen - Vertragliche Vereinbarungen zur Sicherung des Schutzauftrages? und erl?uterte in diesem Zusammenhang einige Mustervereinbarungen zwischen ?ffentlichem und freien Tr?ger. Im Anschluss an eine Mittagspause richtete Frau Martina Reinhardt vom Th?ringer Ministerium f?r Soziales, Familie und Gesundheit stellvertretend f?r den kurzfristig verhinderten Herrn Sozialminister Dr. Klaus Zeh ein Gru?wort an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Fachtages. Anschlie?end konnten je nach Interessenlage bestimmte Fragestellungen im Zusammenhang mit der Novellierung in kleinen Arbeitsgruppen vertiefend thematisiert werden.

Im ersten Workshop setzte man sich mit Frau Gila Schindler und Herrn Uwe Werner, Geschäftsführer des Kinderschutzdienstes Gera, mit dem Thema „Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung – Herausforderungen an die Jugendhilfe“ auseinander.
Workshop 2 unter der Leitung von Herrn René Deutschendorf, Leiter der Abteilung Soziale Dienst im Jugendamt Erfurt, beschäftigte sich mit der „Vorgehensweise des Allgemeinen Sozialen Dienstes (ASD) bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung“. In einem dritten Workshop konnten „Altersspezifische Aspekte bei der Abschätzung des Gefährdungsrisikos“ mit Frau Petra Heil, Sachgebietsleiterin der Abteilung Soziale Dienste des Jugendamtes Gera, diskutiert werden.
Abschließend fanden sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Fachtages noch einmal zusammen, um die Ergebnisse aus den einzelnen Workshops im Plenum vorzustellen.

Leider konnten aufgrund der gro?en Nachfrage nicht alle Anmeldungen ber?cksichtigt werden. Die Räumlichkeiten des Augustinerklosters waren mit 120 Teilnehmer mehr als ausgefüllt.
Da wir jedoch wissen, wie gro? der Bedarf an Fortbildungsveranstaltungen in diesem Bereich bei den Fachkr?ften, sowohl der ?ffentlichen, als auch der freien Tr?ger ist, haben wir beschlossen, den Fachtag am 21. November 2006 in Nordhausen in Kooperation mit dem Parit?tischen Wohlfahrtsverband Th?ringen zu wiederholen (n?heres dazu in K?rze auf unserer Webseite).

Unter: www.jugendschutz-thueringen.de im Link: „Materialien“ stehen Vorträge der Referenten zur Verfügung.

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Positionspapier des Arbeitskreises der Th?ringer Kinder- und Jugendschutzdienste zum Schutzauftrag bei Kindeswohlgef?hrdung gem?? ? 8a SGB VIII
(verabschiedet vom Arbeitkreis Th?ringer Kinder- und Jugendschutzdienste am 15. Juni 2006)

Auszug:

Die Fachkräfte der Thüringer Kinder- und Jugendschutzdienste entsprechen aufgrund ihrer Qualifikation, ihrem fundierten spezifischen Fachwissen und den Erfahrungen, über das Anforderungsprofil einer „insoweit erfahrenen Fachkraft“. Daher sind sie in der Lage Fachkräfte anderer Dienste und Einrichtungen der Jugendhilfe fachkompetent und qualifiziert zu beraten und zu unterstützen

  • bei der fachlichen Beurteilung und Abklärung einer konkreten Gefährdungssituation sowie bei der Abwägung eines konkreten Gefährdungsrisikos,
  • beim Hinwirken auf die Inanspruchnahme von erforderlichen Hilfen bei der Personensorge oder den Erziehungsberechtigten,
  • bei der Organisation und Durchf?hrung von geeigneten Verfahrensstandards und
  • bei der Durchf?hrung von Fortbildungen zur Realisierung des Schutzauftrages bei Kindeswohlgef?hrdung f?r Fachkr?fte von Einrichtungen und Diensten der Jugendhilfe.

Hierzu wurden von den Fachkr?ften der Th?ringer Kinderschutzdienste einheitliche Qualit?tsstandards entwickelt, die als Arbeitsgrundlage dienen

Das gesamte Positionspapier, sowie ein Verzeichnis der Th?ringer Kinder- und Jugendschutzdienste finden Sie im Internet unter: www.jugendschutz-thueringen.de.

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Klausurtagung der Beraterinnen des Kinder- und Jugend ? Sorgentelefons

In der Zeit vom 30. Juni ? 01. Juli 2006 veranstaltete die LAG im Reinsberger Dorf / Plaue bei Arnstadt eine Fortbildung f?r die Berater des Kinder- und Jugendsorgentelefons. Es fanden zwei verschiedene Workshops statt, in denen sich zum einen mit dem Thema ?Mobbing unter Kindern und Jugendlichen? und zum anderen mit dem Thema ?Vernachl?ssigung von Kindern? auseinandergesetzt werden konnte. Den ersten Workshop am Freitag leitete Frau Ina Bauer ? Sozialp?dagogin und Mediatorin in einer Erziehungsberatungsstelle in Eisenach. Sie informierte sehr anschaulich ?ber Hintergr?nde, Folgen und L?sungsm?glichkeiten von Mobbing unter Kindern und Jugendlichen. Der Workshop am Samstag wurde von Frau Anette Bach ? Schneider, Dipl.-Psychologin in einer Psychotherapeutischen Praxis in Erfurt, geleitet. Sie zeigte Erscheinungsformen und Folgen, aber auch Interventionsm?glichkeiten bei Vernachl?ssigung von Kindern und Jugendlichen auf. Besonders deutlich wurden ihre Ausf?hrungen durch Beispiele aus der alltäglichen Praxis innerhalb ihrer Arbeit. Es wurde deutlich, dass das Thema Vernachl?ssigung keineswegs ausschlie?lich eine Erscheinung der sozialen Unterschicht ist, sondern vielmehr ein Ph?nomen, welches sich durch alle gesellschaftlichen Schichten in den unterschiedlichsten Auspr?gungen zieht.

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Jugendschutztage vom 3. ? 6. Juli 2006 in Arnstadt

Die Jugendschutzwoche des Ilm – Kreises fand im ehemaligen City Markt, An der Weiße 20 in Arnstadt statt. Kinder und Jugendliche verschiedenen Alters hatten die Möglichkeit sich innerhalb eines vielfältigen Angebots die verschiedenen Bereiche des Jugendschutzes zu informieren, auszutauschen und beraten zu lassen.

Unter dem Motto „Sex ist Lust – Wissen schützt vor Frust“ wurde durch die Schwangerschaftskonfliktberatung über das Thema Sex, Verhütung und Schwangerschaft informiert, aufgeklärt und diskutiert. Mitarbeiter der Polizei und Suchtberatung setzten sich mit den Jugendlichen zum Thema Drogen auseinander. „... darüber lässt sich reden.“ sollte den Kindern und Jugendlichen aufzeigen, welche Ursachen Sucht haben kann und welche Möglichkeiten es gibt zu neuen Blick- und Denkrichtungen zu gelangen. Die LAG Kinder- und Jugendschutz Thüringen e.V. beteiligte sich unter dem Motto „...piepst Du noch oder vibrierst du schon?“ zum Thema Konsumorientierung und Medienkompetenz an den Arnstädter Jugendschutztagen. Gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen wurde sowohl über Chancen, als auch über Risiken der neuen Medien diskutiert und persönliche Erfahrungen ausgetauscht.

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Fachkr?fteaustausch mit Ungarn vom 16. - 19. Juli 2006

Nachdem im letzten Jahr eine Delegation des ungarischen Sozialministeriums in Erfurt f?r drei Tage zu Gast war und das System des Kinder- und Jugendschutzes in Th?ringen kennen lernen durfte, hatten Herr H?ttermann (Gesch?ftsf?hrer der LAG Kinder- und Jugendschutz Th?ringen) und Herr Werner (Gesch?ftsf?hrer des Kinderschutzdienstes Gera) die M?glichkeit eines Gegenbesuches vom 16. bis 19. Juli 2006 in Budapest. Die th?ringische Delegation wurde zun?chst im ungarischen Sozialministerium empfangen und ?ber das ungarische Kinderschutzsystem informiert. Weiterhin stand u.a. auf dem dreit?gigen Programm: ein Besuch eines Budapester Kinderschutzdienstes, ein Besuch in einem ?bergangsheim f?r Familien, ein Treffen mit dem Landesnotrufdienst f?r Krisenbew?ltigung, sowie ein Fachaustausch mit der ?Blaue-Linie? (Fachnotrufdienst f?r Kinder und Jugendliche). Alle Beteiligten waren sich einig, dass der Fachaustausch sehr gelungen war. Auf beiden Seiten konnten interessante Projekte im Bereich des Kinder- und Jugendschutzes vorgestellt werden, sowie Fragen und Probleme er?rtert werden. Ein weiterer fachlicher Kontakt wurde abschlie?end von beiden Seiten gew?nscht.

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CIVITAS ? Projekt

?Gegen Sprachlosigkeit ? f?r Zivilcourage!?

Argumentationsfähigkeit und Handlungssicherheit im Umgang mit rechtsorientierten Jugendlichen

Dieses von dem Bundesprogramm CIVITAS – initiativ gegen Rechtsextremismus in den neuen Bundesländern geförderte Projekt dient der Entwicklung von Argumentations- und Handlungsstrategien gegen rechtsextremes und fremdenfeindliches Denken im gesellschaftlichen Umfeld und der Stärkung demokratischer Prinzipien und zivilcouragierten Handelns. Es richtet sich sowohl an Schülerinnen als auch an Multiplikatorinnen.

Zeitraum: Juli 2006 bis Dezember 2006,
Ansprechpartner: Christian Rühl

N?here Informationen erhalten Sie in K?rze unter ?Projekte? auf unserer Webseite: www.jugendschutz-thueringen.de

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Termine und Vorinformationen

7.-8. September 2006 ? Fachhochschule Erfurt

Fachtag ?Emanzipation der Jungen? ? Fachtag Jungenarbeit in Th?ringen.
N?here Informationen finden Sie unter: www.jugendschutz-thueringen.de.

20. September 2006

Mitgliederversammlung der LAG Kinder- und Jugendschutz in Erfurt

25. September 2006 ? Bildungsst?tte ?St. Martin?, Erfurt

Fortbildungsveranstaltung f?r Fachkr?fte der Kinderschutzdienste ?Kleinkinder als Opfer von Gewalt? ? Fr?he Warnzeichen f?r drohende Misshandlung und Vernachl?ssigung in der fr?hen Kindheit.

5. Oktober 2006 ? Rathausfestsaal Erfurt

Fachtag ?Bildung sch?tzt?! ? Kinder- und Jugendschutz als integraler Bestandteil von Bildungsprozessen in Tageseinrichtungen f?r Kinder?

Im Rahmen der Fachtagung m?chten wir den Th?ringer Bildungsplan daraufhin betrachten, welche konzeptionellen Antworten auf die Fragen des Kinder- und Jugendschutzes enthalten sind, sowie die Einbindung des Kinder- und Jugendschutzes als Querschnittsaufgabe der Kinder- und Jugendhilfe im Arbeitsfeld Tageseinrichtungen f?r Kinder reflektieren und entsprechende Angebote f?r dieses Arbeitsfeld implementieren. Des Weiteren sollen Strategien zum Zusammenwirken der beteiligten Personen und Institutionen in Praxis, Aus- und Fortbildung und Wissenschaft im Sinne einer aktiven Pr?vention entwickelt werden.

N?here Informationen in K?rze unter: www.jugendschutz-thueringen.de

21. November 2006 - Nordhausen

Aufgrund der gro?en Nachfrage findet eine Wiederholungsveranstaltung ?Schutzauftrag bei Kindeswohlgef?hrdung nach ? 8a SGB VIII ? ?ffentliche und freie Tr?ger in gemeinsamer Verantwortung? in Nordhausen statt.

N?here Informationen in K?rze unter: www.jugendschutz-thueringen.de

November/Dezember 2006

Start der berufsbegleitenden Fortbildungsreihe zur Fachkraft ?Kindeswohlgef?hrdung im Sinne des ? 8a SGB VIII?.

N?here Informationen in K?rze unter: www.jugendschutz-thueringen.de

Januar 2007

Start des neuen Fortbildungscurriculums ?Psychotraumatologie ? Traumatherapie?. Die Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V. f?hrt in Zusammenarbeit mit dem Zentrum f?r Psychotraumatologie und Traumatherapie Niedersachen ein 5-teiliges Fortbildungscurriculum durch.

Beginn: Januar 2007

N?here Informationen in K?rze unter: www.jugendschutz-thueringen.de

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2. Kinder- und Jugendmedienschutz

 

Aufgefangen im virtuellen Netz
Jugendliche chatten bei "kids-hotline" – und bekommen Hilfe

Bericht im M?nchner Merkur vom 02.06.2006 von Caroline W?rmann

Mit bisher 14.000 Nutzern ist die "kids-hotline", das Internet-Angebot des M?nchner Vereins Kinderschutz und Mutterschutz e.V., das gr??te deutschsprachige Online-Beratungsangebot f?r Kinder und Jugendliche. Seit gestern gibt es auf der Seite www.kids-hotline.de etwas Neues: Einen Chat, bei dem sich Ratsuchende per Texteingabe in den Computer direkt mit Beratern, aber auch mit Gleichaltrigen unterhalten k?nnen. Prominenter Unterst?tzer der Hotline ist der Schauspieler Hannes Jaenicke: "Mit dem Chat k?nnen Kinder und Jugendliche ein f?r sie typisches Medium sinnvoll nutzen", sagt er. 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche sind die ehrenamtlichen Helfer der kids-hotline im Einsatz. "Auch wenn deine Welt mal Kopf steht ? wir sind f?r dich da!", verspricht das Team. Am ersten Chat-Tag hielt es Wort. "In der ersten halben Stunde wurden wir geradezu ?berschwemmt", sagt Petra Schopp, Leiterin der Hotline. Ob es um Drogen oder um den Einstieg ins Berufsleben ging: Zu Sto?zeiten waren 250 Kinder an d en virtuellen Gespr?chsrunden beteiligt. Besonders viel Zulauf hatte die Plattform zum Thema "Streit in der Familie".

"Wenn ich meinem Vater sage, was in mir vorgeht, hab' ich die Angewohnheit, zu explodieren, und er die, um den hei?en Brei zu reden. Das bringt nichts", schrieb ein Junge. Und er bekam nicht nur Unterst?tzung von anderen, denen es ?hnlich geht, sondern auch Anregungen, wie er besser auf seinen Vater zugehen k?nnte. In Zukunft sollen die Nutzer der kids-hotline per Mausklick selbst ?ber die Chat-Themen entscheiden k?nnen.

Quelle : http://www.kinderschutz.de/kinderschutz_aktuell/news/news.php3

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Einmaliges Chatangebot f?r Kinder "Seitenstarker Kinderchat"

F?r ihr einmaliges Chatangebot f?r Kinder "Seitenstarker Kinderchat" erhielten die Medienp?dagogen der Universit?t Leipzig jetzt den 1. "Klicksafe Preis f?r Sicherheit im Internet". Der Preis wird von der EU-Initiative "klicksafe.de" f?r Projekte verliehen, die die F?rderung von Medienkompetenz bei Kindern und Jugendlichen unterst?tzen.

N?here Informationen unter: http://www.seitenstark.de/chat

Quelle: BAJ, http://www.bag-jugendschutz.de/index-baj.html

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Ratgeber ?ber die Risiken im Chat

KIEL - Zwei neue Ratgeber der Unabh?ngigen Landesanstalt f?r Rundfunk und neue Medien (ULR) zu Risiken und Gefahren rund ums Chatten sind erschienen. Demn?chst werden 15 000 Faltbl?tter "Chatten ohne Risiko? - Was Eltern und P?dagogen wissen wollen" sowie "Wollen wir chatten? - Ja sicher! Chatten ohne Risiko" an Schulen, Jugend?mter, B?chereien und Arztpraxen in Schleswig- Holstein verteilt.

Mit den Ratgebern soll einerseits die Medienkompetenz der Eltern und P?dagogen geschult und andererseits Kinder und Jugendliche vor den Risiken im Chat gewarnt werden. Das Faltblatt enth?lt zehn Grundregeln f?r sicheres Chatten.

Quelle: http://www.abendblatt.de/daten/2006/07/15/586767.html

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FSM: Mobilfunkanbieter verpflichten sich zum Jugend- und Kinderschutz

T-Mobile, O2 Germany, Vodafone und "The Phone House" sind der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia (FSM) beigetreten - und gehen damit einen weiteren Schritt in Richtung Jugend- und Kinderschutz. Mit der freiwilligen Selbstverpflichtung sind die Anbieter einem Gesetzentwurf zur ?nderung des Telekommunikationsgesetzes zuvorgekommen, der n?chstes Jahr verpflichtend in Kraft treten soll.
Die Mitglieder der FSM sind dazu angehalten, einen bestimmten Verhaltenskodex sowie Selbstverpflichtungen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen einzugehen. Diese Regelungen enthalten unter anderem den verantwortungsvollen Umgang mit mobilen Inhalten, Werbung, Chatrooms und dem Download von Filmen und Spielen f?r Handys.

Quelle: http://www.inside-handy.de/news/6390.html

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Kinderpsychiaterin: Handys k?nnen kindliche Entwicklung verz?gern

Besitzen Kinder zu fr?h ein eigenes Handy, kann das ihre Entwicklung verz?gern. Das Mobiltelefon erschwere die notwendige Abl?sung von den Eltern, sagte Christa Schaff, Fach?rztin f?r Kinder- und Jugendpsychiatrie und Vorsitzende des Berufsverbandes f?r Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (BKJPP) in Neuss. "F?r Kinder unter zehn Jahren ist ein Handy nicht sinnvoll", sagte die Expertin dem dpa/gms-Themendienst.

Quelle und n?here Informationen unter: http://www.heise.de/newsticker/meldung/76238

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3. Konsumverhalten und Sucht

 

Vom Joint an die Nadel

Ist Cannabis eine Einstiegsdroge? Das schien als Ammenmärchen enttarnt.
Jetzt bekommt die These aber massive Unterstützung aus der Forschung.

Schwedische Forscher zeigen in einer aktuellen Ver?ffentlichung des Fachmagazins Neuropsychopharmacology, dass der Wirkstoff Tetrahydrocannabinol (THC), der in Cannabis enthalten ist, das Gehirn sehr wohl anf?lliger f?r Opiate macht - und dass dies gerade f?r das sich entwickelnde Hirn von Teenagern Folgen hat.

Nähere Informationen unter: http://www.zeit.de/online/2006/

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Geldkarte kann Jugendschutz am Zigarettenautomaten nicht gewährleisten

Ab 2007 sollen alle Zigarettenautomaten ihre Drogen nur noch bei Verwendung einer Chipkarte herausgeben, die ein Altersmerkmal trägt. Die Tabakindustrie will dadurch nach eigenen Worten verhindern, dass Jugendliche unter 16 Jahren Zugang zu Tabakwaren erhalten, um damit der Neufassung des Jugendschutzgesetzes von 2003 zu entsprechen.
Dabei kritisieren Fachleute seit langem, dass diese Hürde für die betreffenden Jugendlichen nur eine geringe Einschränkung darstellt. Unverständlicherweise wurde selbst auf einen PIN-Schutz verzichtet. Dieser wäre die billigste und einfachste Möglichkeit zur Verhinderung eines Missbrauchs durch Unbefugte.
Der Verzicht auf diesen einfachen Schutzmechanismus ermöglicht es Kindern, beispielsweise unbemerkt die Karte von ihren Eltern "auszuleihen", um sich damit problemlos mit Nikotindrogen eindecken zu können.

Nähere Informationen unter: http://www.aktiv-rauchfrei.de/article.php?id=977

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TV-Puppen animieren Kinder zu ausgewogener Ernährung

In einer bislang einzigartigen Kooperation mit dem Privatsender Super RTL will die "Plattform Ernährung und Bewegung e.V." (peb) http://www.ernaehrungundbewegung.de mit einem speziellen TV-Format für Kinder den Weg zu einer ausgewogenen Ernährung mit viel Bewegung aufzeigen. Dafür wurden Impulse von Ernährungswissenschaftlern, Pädagogen, Sportlern und TV-Experten berücksichtigt.
Täglich um 7.25 Uhr sowie 8.45 Uhr animieren nun die Plüschfiguren Peb und Pebber zum Nachspielen und Miterleben - immerhin sind laut Statistik rund eine Million Kinder und Jugendliche in Deutschland übergewichtig mit Langzeitrisiken wie Diabetes oder Bluthochdruck.

N?here Informationen unter: http://www.pebundpepper.de

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4. Sexueller Missbrauch und Gewalt

 

Thüringer Ambulanz für Kinderschutz am Universitätsklinikum Jena gegründet

JENA (dür). Das Uniklinikum Jena hat eine Kinderschutzambulanz eröffnet, die sich als Frühwarnsystem und zentrale Anlaufstelle versteht, um Verdachtsfälle von Kindesmissbrauch, Kindesmisshandlung oder -vernachlässigung zu klären.

Außer der Betreuung von Opfern wollen die Ärzte der Ambulanz auch vorbeugend tätig werden und Fortbildungen für Ärzte anbieten. In der Thüringer Ambulanz für Kinderschutz TAKS) arbeiten Kinderärzte, Kinderchirurgen, Kinder- und Jugendpsychiater eng mit Rechtsmedizinern, Kinderradiologen und Gynäkologen zusammen, um schnell nötige Experten hinzuziehen zu können. Sie ist rund um die Uhr für Ärzte, Mitarbeiter von Kinderschutzinstitutionen und Polizei erreichbar über eine zentrale Rufnummer.

"Unser Ziel ist es, bei Hinweisen auf Missbrauch oder Gewalt mit unserer Expertenmeinung zu unterstützen und dabei zu helfen, diese Fälle besser nachzuweisen und rechtzeitig aufzuklären", sagte Kinderchirurg Dr. Thorsten Doede, Mitinitiator der Ambulanz.

F?r die Opfer sei es besonders wichtig, f?r die Diagnosestellung und die weitere Therapie psychiatrischen Beistand zu erhalten, erl?uterte Doede. F?r ebenso bedeutend halte er es, umgehend Spuren zu sichern. Mit der Einrichtung der Kinderschutzambulanz reagieren ?rzte auf die Verdoppelung der bekannt gewordenen F?lle von Gewalt innerhalb von Familien in den vergangenen Jahren.

Um Anzeige zu erstatten, fehle den Betroffenen h?ufig der Mut. Trotzdem weist die Th?ringer Kriminalstatistik 400 F?lle von Kindesmissbrauch und 166 F?lle von Kindesmisshandlungen f?r 2004 auf. Im vergangenen Jahr wurden 329 F?lle von Kindesmisshandlungen angezeigt. Anmerkung der LAG: Allein die Statistiken der Fallarbeit der Th?ringer Kinder- und Jugendschutzdienste belegen, dass rund 1000 Kinder- und Jugendliche im Jahr 2005 Opfer von sexuellem Missbrauch und/oder Gewalt geworden sind

Die Telefonnummer der Th?ringer Ambulanz f?r Kinderschutz (TAKS) lautet:
03641/932 2715.

Quelle: http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/

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Kinder und Jugendliche als Sexualobjekte im Internet

Unter diesem Titel findet sich aktuell eine Ver?ffentlichung auf der Homepage von jugendschutz.net. Der Aufsatz gibt einen ?berblick ?ber die Angebotsszene im Internet und zeigt anhand praktischer Erfahrungen Kriterien auf, die zu einer Bestimmung der Unzul?ssigkeit solcher Posenangebote herangezogen werden k?nnen.

Quelle: http://www.jugendschutz.net/materialien/tv-diskurs_posen.html

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Angebot der Bundeszentrale f?r politische Bildung zum Rechtsextremismus

Die Bundeszentrale f?r politische Bildung beabsichtigt die Entwicklung einer neuen Website zum Thema Rechtsextremismus, die unter dem Dach der zentralen Website (www.bpb.de) angeboten werden soll. Im Vordergrund steht dabei die Besch?ftigung mit dem Rechtsextremismus als Einstellungsmuster.

Das mit der Umsetzung beauftragte Politikberatungsnetzwerk Nautilus-Politikberatung (www.nautilus-politikberatung.de) w?nscht hierzu einen (st?ndigen) Austausch mit Sch?lern aller Altersstufen an weiterf?hrenden Schulen, sowie mit Schulleitern, Lehrern und Multiplikatoren der Jugendarbeit.

Quelle: http://www.teachersnews.net/

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