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Newsletter 1/2009

nachrichtlich an :

  • Ministerium f?r Soziales, Familie und Gesundheit Th?ringen des Freistaates Th?ringen
  • Landesjugendamt Th?ringen
  • Jugend?mter des Freistaates Th?ringen
  • Mitglieder der Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz Th?ringen e.V.
  • Partner und Interessierte der LAG Kinder- und Jugendschutz Th?ringen e.V.


Sehr geehrte Damen und Herren,


wir w?nschen Ihnen ein gl?ckliches, gesundes. und erfolgreiches neues Jahr 2009. Nachfolgend haben wir f?r Sie kinder- und jugendschutzrelevante Informationen zusammengestellt.

Vielen Dank f?r Ihr Interesse.

Ihr Heiko H?ttermann
Gesch?ftsf?hrer der LAG Kinder- und Jugendschutz Th?ringen e.V.

Falls Sie diesen Newsletter in Zukunft nicht mehr erhalten m?chten, tragen Sie sich bitte hier aus.

Themen und Inhalte

Mit dem aktuellen Newsletter m?chten wir Sie ?ber folgende Themen informieren:

1. Aktuelles aus der Gesch?ftsstelle

2. Vorschau auf Veranstaltungen der LAG Kinder- und Jugendschutz

3. Konsumverhalten und Sucht

4. Kinder- und Jugendmedienschutz

5. Sexueller Missbrauch und Vernachl?ssigung

6. Gewalt / Extremismus

7. Kindeswohlgef?hrdung

1. Aktuelles aus der Gesch?ftsstelle

?bergabe von Lern- und Arbeitsb?chern zur Gewaltpr?vention an Grundschulkinder in Zeulenroda

Am 27.Januar 2009 erfolgt die offizielle ?bergabe von Lern- und Arbeitsb?chern gemeinsam mit Grundsch?lern in Zeulenroda, mit den Fachkr?ften des Kinder- und Jugendschutzdienstes ?Die Insel? aus Greiz, des G&H Verlages und der LAG Kinder- und Jugendschutz Th?ringen e.V.. Kinder im Alter von 6 bis 9 Jahren sollen sich in dem 34 Seiten starken Buch ?Ich entscheide? anhand von nachgestellten Bildgeschichten mit folgenden Themen gemeinsam mit ihren Eltern, Erziehern oder Lehrern auseinandersetzen:

  • ?Leon ist nicht cool? - Umgang mit Gewalt,
  • ?Meine Gef?hle?,
  • ?Ich entscheide!?

Das Lern- und Arbeitsbuch ist ein echtes Gemeinschaftswerk. In Zusammenarbeit zwischen der Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz Th?ringen e.V. und dem GH Verlag aus der Lutherstadt Wittenberg entstand ein Lern- und Arbeitsbuch, welches Vor- und Grundschulkinder nutzen sollen, um sich mit Themen der Vorbeugung von Gewalt auseinander zu setzen. Ebenfalls lernen die Kinder wichtige Adressen der Kinder- und Jugendschutzdienste sowie Informationen ?ber das Kinder- und Jugendsorgentelefon (0800-0080080) des Freistaates Th?ringen kennen. Das Lern- und Arbeitsbuch wurde von fast 1.800 Firmen aus dem gesamten Bundesland finanziert. So entstanden fast 12.000 p?dagogisch wertvolle Lern- und Arbeitshefte. Diese k?nnen jetzt kostenlos in vielen Th?ringer Grundschulen, Horteinrichtungen und den Th?ringer Kinder- und Jugendschutzdiensten f?r die Pr?ventionsarbeit verwendet werden. Anfragen bei Interesse an den Lern- und Arbeitsb?chern richten sie bitte an die jeweiligen Kinder- und Jugendschutzdienste vor Ort bzw. an die LAG Kinder- und Jugendschutz Th?ringen e.V..

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2. Vorschau auf Veranstaltungen der LAG Kinder- und Jugendschutz

Expertengespr?ch: "Ich will doch nur spielen..." - Computerspielsucht bei Kindern und Jugendlichen?! 03. M?rz 2009 in Erfurt

Eine Kooperationsveranstaltung der LAG Kinder- und Jugendschutz Th?ringen e.V., dem Institut f?r Computerspiele Spawnpoint des Landesfilmdienstes Th?ringen und Radio F.R.E.I.

Jugendliche, die sich in virtuellen Welten, in Spielen wie "World of Warcraft" oder "Everquest" verlieren, geraten zunehmend in den Fokus einer neuerlichen Expertendiskussion. Das Schlagwort lautet: ?Computerspielsucht?. Besorgte Eltern wenden sich zunehmend an Beratungsstellen oder Medienexperten, doch umfassende wissenschaftliche Erkenntnisse zu einer m?glichen Suchtgefahr durch virtuelle Spiele liegen derzeit nicht vor. Kann exzessiver Medienkonsum zur Suchtgefahr werden? Welche Anzeichen gibt es und woran kann man eine m?gliche Abh?ngigkeit durch Computerspiele erkennen? Gemeinsam mit Fachexperten m?chten wir die Faszination von Kindern und Jugendlichen an digitalen Medienwelten analysieren und uns ebenfalls mit der Pr?vention von Suchtverhalten im Medienbereich auseinandersetzen. Es besteht die M?glichkeit, den Teilnehmern aus der Expertenrunde Fragen zu stellen. Das ?ffentliche Expertengespr?ch findet am 3. M?rz 2009 von 18:00 bis 20:30 Uhr statt. Ort: Radio Frei ("Freifl?che"), Gotthardtstra?e 21, 99084 Erfurt.
Sie sind dazu herzlich eingeladen.

N?here Informationen unter: www.jugendschutz-thueringen.de

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Fortbildungsangebot: ?Traumaarbeit mit Kindern und Jugendlichen?

Der Umgang mit vernachl?ssigten, bindungsgest?rten und (h?ufig mehrfach) traumatisierten Kindern und Jugendlichen stellt hohe Anforderungen an die Belastbarkeit von P?daogInnen, BeraterInnen und TherapeutInnen, an die Angeh?rigen und an die beteiligten Institutionen. Methoden aus der Traumatherapie und systemische Familientherapie, die besonders f?rderlich f?r den Umgang mit den betroffenen Kindern und Jugendlichen, aber auch f?r die eigene Psychohygiene als P?dagoge/in sind, werden vorgestellt. Einzelne k?nnen in Kleingruppen kennen gelernt und vertieft werden.

Tagungsort: Bildungs- und Begegnungsst?tte "Am Luisenpark" der Lebenshilfe Erfurt e. V., Winzerstra?e 21, 99094 Erfurt
Tagungsdatum: 30.03.2009 und 31.03.2009. Die Fortbildung ist auf 20 TeilnehmerInnen begrenzt.

N?here Informationen unter: www.jugendschutz-thueringen.de

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3. Konsumverhalten und Sucht

Alkohol: Suchtbek?mpfung durch Steuererh?hung?

Kaum war die Meldung drau?en, war die Aufregung gro?. Sabine B?tzing, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, meldete die Leipziger Volkszeitung, habe eine Alkoholsteuererh?hung vorgeschlagen. Zitiert wurde aus B?tzings Entwurf zu Pl?nen eines Aktionsprogrammes ?Alkoholbek?mpfung?, in dem st?nde, dass eine Steuererh?hung einen ?unmittelbaren und relevanten Effekt auf die Senkung des Alkoholkonsums aus?ben k?nnte?. Schnell wurde dementiert. Es ginge, so Frau B?tzing, um ein nicht abgestimmtes Papier, ferner solle lediglich untersucht werden, welche Auswirkungen eine solche Steuererh?hung haben k?nnte. Unterst?tzung f?r eine Steuererh?hung erh?lt Frau B?tzing ausgerechnet von der Deutschen Hauptstelle f?r Suchtfragen. Es sei, so Rolf H?llinghorst auf NDR Info, in Deutschland zu g?nstig[,] sich zu betrinken. Dies m?sse dringend ge?ndert werden. Ein einheitlicher Steuersatz in H?he von 15 Euro pro Liter Alkohol sei eine M?glichkeit, hier ?ber den Preis regulierend einzugreifen. Weiterhin m?sse man mehr Pr?vention betreiben und die Werbung einschr?nken.

Quelle: www.heise.de

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Gl?cksspielsucht im Internet - Aus f?r Lotto und Co. ab 2009

Wie das Handy ist auch der Computer mit Internetzugang f?r viele Deutsche bereits nahezu selbstverst?ndlich. Kommunizieren, shoppen, spielen, die meisten Freizeitaktivit?ten k?nnen auch ?ber das Internet und somit bequem vom Schreibtisch aus erledigt werden. Doch den regelm??igen Gang zum "Lottoladen" wird das Internet zuk?nftig nicht mehr ersparen k?nnen. Die Gl?cksspiele im Internet sind n?mlich seit dem 01. Januar dieses Jahres verboten.
Seit rund einem Jahr gilt der Gl?cksspielstaatsvertrag. Nachdem die ?bergangsfrist von einem Jahr am 01. Januar 2009 verstrichen war, gilt nun in ganz Deutschland das in dem Gl?cksspielstaatsvertrag (Gl?StV Paragraf 4 Abs. 4) festgeschriebene Internet-Spielverbot. Noch bis zum 31. Dezember 2008 durften die Betreiber ihre Gl?cksspiele im Netz anbieten, seit dem Jahreswechsel jedoch nicht mehr. Auf bereits laufende Spiele aus dem letzten Jahr und daraus resultierende Gewinne wirkt sich das Verbot selbstverst?ndlich nicht aus. Der Gl?cksspielstaatsvertrag soll die Gl?cksspielsucht verhindern und dem Jugend- und Spielerschutz dienen.

Quelle: feed-reader.net

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Aral: Alkoholverkauf an Jugendliche wird strenger kontrolliert

Seit Dezember 2008 weist eine neue Kassenfunktion beim Tankstellenbetreiber Aral das Personal in zahlreichen Filialen bei jedem Verkauf von Alkohol oder Tabak auf die gesetzlichen Altersgrenzen hin. Erst nach einer Best?tigung per Knopfdruck kann der Bezahlvorgang abgeschlossen werden. Zudem soll das Kassenpersonal von Kunden bis zu einem gesch?tzten Alter von 25 Jahren einen Altersnachweis verlangen, wenn diese Alkohol oder Tabak kaufen wollen.

Quelle: www.focus.de

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4. Kinder- und Jugendmedienschutz

Zentralstelle f?r Jugendschutz im Internet bekommt mehr Geld

Die Zentralstelle der Bundesl?nder f?r den Jugendschutz im Internet erh?lt k?nftig deutlich mehr Geld. Auf Initiative von Rheinland-Pfalz beschloss die Jugendministerkonferenz, jugendschutz.net k?nftig mit 350.000 Euro im Jahr zu unterst?tzen. Damit bekomme die in Mainz ans?ssige Organisation j?hrlich 95.000 Euro mehr aus Haushaltsmitteln der L?nder als bislang, teilte das rheinland-pf?lzische Bildungsministerium heute mit. In der Folge verdoppelten die Landesmedienanstalten ihre festen j?hrlichen Zuwendungen an jugendschutz.net auf rund 500.000 Euro pro Jahr.
Die erh?hte Finanzierung solle insbesondere dazu beitragen, die "sehr erfolgreiche Arbeit" weiter zu intensivieren und zu verstetigen, teilten Jugendministerin Doris Ahnen und der Chef der Mainzer Staatskanzlei, Martin Stadelmaier (beide SPD), mit. Gerade in den wichtigen und aktuellen jugendpolitischen Themen des Web 2.0 wie zum Beispiel "Cyberbullying" stehe den Jugendministerien mit jugendschutz.net ein Kompetenzzentrum zur Verf?gung, das viele gute Informationen beisteuere. Als Cyperbullying bezeichnet man Mobben im Internet oder mit dem Handy, etwa indem peinliche Fotos ins Netz gestellt oder beleidigende SMS verschickt werden. (dpa) / (anw/c't)

Quelle: www.heise.de

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Neue FSK Kennzeichen

Ab sofort stehen die neuen Kennzeichen der Freiwilligen Selbstkontrolle in der Filmwirtschaft (FSK) zur Verf?gung und m?ssen bei allen Neuver?ffentlichungen von Bildtr?gern mit Filmprogrammen verwendet werden. Druckvorlagen sind bei der FSK erh?ltlich. Ver?ndert wurden die Gestaltung und die Positionierung der Kennzeichen. Die neuen Zeichen sind auf der Frontseite der H?lle links unten auf einer Fl?che von mindestens 1200 mm? (3,46 cm x 3,46 cm) und dem Bildtr?ger auf einer Fl?che von mindestens 250 mm? (1,58 cm x 1,58 cm) anzubringen (? 12 Abs. 2 Satz 2 JuSchG).

FSK Kennzeichen

Weitere Informationen, u.a. zu Ausnahmen und ?bergangsfristen siehe http://www.spio.de/index.asp?SeitID=420

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Jahrestagung der Bundespr?fstelle f?r jugendgef?hrdende Medien vom 4. bis 5. M?rz 2009 in Leipzig

Veranstalter: BPjM, Stadtjugendamt Leipzig Veranstaltungsort: Werk II - Kulturfabrik Leipzig e.V., Kochstra?e 132, 04277 Leipzig und Hochschule f?r Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (FH), Karl-Liebknecht-Str. 145, 04277 Leipzig.

Ein Thema der Tagung wird das am 01.07.2008 in Kraft getretene "Erste Gesetz zur ?nderung des Jugendschutzgesetzes" und die damit verbundenen Verbesserungen des Schutzes von Kindern und Jugendlichen vor medialen Gewaltdarstellungen sein. Einen weiteren Schwerpunkt bildet das Thema "Internet", insbesondere der medienp?dagogische Umgang mit dem "Web 2.0".

Quelle: www.bundespruefstelle.de

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5. Sexueller Missbrauch und Vernachl?ssigung

Kindesmisshandlungen: T?ter werden h?ufiger angezeigt

Die Zahl der angezeigten schweren Kindesmisshandlungen ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Bundesweit wurden 2007 rund 4000 F?lle registriert, mehr als doppelt so viele wie bei der ersten gesamtdeutschen Erhebung im Jahr 1993. Darauf hat der Direktor des Instituts f?r Kriminalwissenschaften der Universit?t G?ttingen, Prof. J?rg-Martin Jehle, zum Auftakt der Bundestagung der Deutschen Gesellschaft gegen Kindesmisshandlung und -vernachl?ssigung (DGgKV) im September in G?ttingen hingewiesen.
Jehle sagte, er werte die gestiegene Zahl als ?gutes Zeichen?. Anlass f?r diese Entwicklung sei offenbar die zunehmende Sensibilisierung f?r Gewalt gegen Kinder. Die T?ter w?rden von Nachbarn oder dem Personal von Kinderg?rten und Schulen h?ufiger angezeigt als fr?her.
Der DGgKV geh?ren 650 Institutionen und Privatpersonen an. Die 1994 gegr?ndete Gesellschaft hat sich zum Ziel gesetzt, Fachleuten verschiedener Disziplinen wie Erziehern, Juristen, Medizinern, P?dagogen, Psychologen und Psychotherapeuten ein Diskussionsforum zu bieten, die wissenschaftliche Begleitforschung zu f?rdern und die Interessen von Opfern und Institutionen gegen?ber der Politik zu vertreten.

Quelle: www.all-in.de

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6. Gewalt / Extremismus

Zahl rechtsextremer Seiten im Internet auf H?chststand

Die Zahl von Internetseiten mit rechtsextremen Inhalten hat im vergangenen Jahr einen H?chststand erreicht. Ende 2007 wurden 1635 solcher Seiten registriert. Auch in diesem Jahr setze sich der Trend fort, sagte Alexandra Beyersd?rfer vom Internetportal jugendschutz.net heute am Rande einer Tagung zum Thema "Extremismus 2.0 ? die dunkle Seite des Internets" in Potsdam. Auf Einladung des Verfassungsschutzes und des brandenburgischen Innenministeriums waren dort Vertreter aus Politik, von Kriminalbeh?rden und Computerexperten zusammengekommen, um sich ?ber die Bek?mpfung von Straftaten im Internet auszutauschen.
Brandenburgs Justizministerin Beate Blechinger (CDU) appellierte an die Teilnehmer, der Verrohung im Netz den Riegel des Rechtsstaates vorzuschieben. Innenminister J?rg Sch?nbohm verwies darauf, dass "trotz intensiver Arbeit der Sicherheitsbeh?rden" noch eine erhebliche Dunkelziffer bestehe. Umso wichtiger sei ein vernetztes und konsequentes Handeln.
Blechinger stellt sich hinter den j?ngsten Vorsto? von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen, die den Zugang zu Seiten mit Kinderpornografischen Inhalten sperren will: "Wenn wir die Zug?nge zu kriminellen, aber auch zu bestimmten extremistischen Angeboten im Internet nicht bald multilateral blockieren, dann f?hrt auch in Deutschland kein Weg an einem nationalen Alleingang vorbei." Der Vorschlag der Familienministerin war allerdings auch auf Kritik gesto?en. (anw/c't)

Quelle: www.heise.de

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7. Kindeswohlgef?hrdung

Kinderschutzgesetz des Bundes nimmt Konturen an

Das Bundesministerium f?r Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat Anfang Dezember 2008 den Referatsentwurf eines Bundeskinderschutzgesetzes vorgelegt. Hiermit und mit dem Referatsentwurf eines F?nften Gesetzes zur ?nderung des Bundeszentralregistergesetzes, ?ber den bereits im Newsletter Nr. 42 informiert worden ist, sollen die vorhandenen bundesgesetzlichen Regelungen f?r einen wirksamen Kinderschutz weiter entwickelt werden.

Der Gesetzentwurf sieht in Artikel 1 eine Regelung ?ber die Zusammenarbeit im Kinderschutz vor. In ?? 2 und 3 werden f?r bestimmte Berufs- und Funktionsgruppen die M?glichkeiten der Datenweitergabe bei Anhaltspunkten f?r Kindeswohlgef?hrdungen erweitert. Artikel 2 enth?lt ?nderungen im SGB VIII. Es ist in ? 8a Abs. 1 S. 2 SGB VIII die Einf?hrung der Verpflichtung des Jugendamtes vorgesehen, sich im Rahmen der Gef?hrdungseinsch?tzung einen unmittelbaren Eindruck von dem Kind bzw. dem Jugendlichen und in der Regel auch dessen pers?nlicher Umgebung zu verschaffen. Au?erdem sieht der Gesetzentwurf eine Neuformulierung des ? 8a Abs. 2 SGB VIII vor. Daneben sind Neuregelungen in ? 86c SGB VIII bei einem Wechsel der ?rtlichen Zust?ndigkeit von einem Jugendamt zum anderen geplant.
Das Bundeskabinett wird voraussichtlich am 21. Januar 2009 ?ber den Gesetzentwurf und seine Einbringung ins Gesetzgebungsverfahren entscheiden.

Quelle: bonner-wirtschaftsgespraeche.de

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Der Th?ringer Landtag verabschiedete ein Kinderschutz-Gesetz:

  • Vorsorgeuntersuchungen werden Pflicht
  • Obligatorische Vorsorgeuntersuchungen zum Schutz von Kleinkindern.

In Th?ringen sollen Kinder besser vor Verwahrlosung und Missbrauch gesch?tzt werden. Der Th?ringer Landtag verabschiedete mit den Stimmen der CDU ein entsprechendes Gesetz. Es sieht obligatorische Vorsorgeuntersuchungen f?r Kinder bis sechs Jahren vor. Eltern, die trotz Mahnung nicht mit ihren Kindern zu diesen Untersuchungen erscheinen, werden an die Jugend?mter gemeldet. Zudem kann ihnen das Landeserziehungsgeld gestrichen werden. W?hrend Sozialministerin Lieberknecht das Gesetz als einen weiteren Baustein f?r den Kinderschutz bezeichnete, kam von der Opposition Kritik. Der Linken-Abgeordnete Mattias B?rwolff sagte, Strafen wie die Streichung des Erziehungsgeldes seien nur bedingt geeignet, den Schutz von Kindern zu f?rdern. Sinnvoller w?re eine bessere personelle Ausstattung der Jugend?mter. Zudem verst?rke das Gesetz ausschlie?lich den Schutz f?r Kleinkinder. Die SPD schlug vor, die Gesundheits?mter st?rker in die Fr?huntersuchungen einzubinden. Zur Begr?ndung erkl?rte die Gesundheitsexpertin Heike Taubert, dass Eltern gegen?ber Jugend?mtern h?ufig Ber?hrungs?ngste h?tten. Dennoch sei das Gesetz ein Schritt in die richtige Richtung.

Quelle: www.mdr.de

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Gesetzentwurf zur Ratifikation des Haager Kinderschutz?bereinkommens

Das Bundeskabinett hat am 17. Dezember 2008 einen Gesetzentwurf zur Ratifikation des Haager Kinderschutz?bereinkommens und den Entwurf eines Gesetzes mit den notwendigen Ausf?hrungsbestimmungen beschlossen. Das Haager Kinderschutz?bereinkommen verbessert den Schutz bei internationalen familienrechtlichen Konflikten, insbesondere im Verh?ltnis zu Staaten, die nicht der EU angeh?ren. Es erleichtert die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen, schafft Rechtssicherheit und f?rdert die grenz?berschreitende Zusammenarbeit der f?r den Kinderschutz zust?ndigen Stellen. Dies wird in jedem Vertragsstaat eine sog. Zentrale Beh?rde sein. Diese Aufgabe wird in Deutschland das Bundesamt f?r Justiz ?bernehmen. Das Kinderschutz?bereinkommen bestimmt, dass f?r Streitigkeiten die Gerichte und Beh?rden am gew?hnlichen Aufenthaltsort des Kindes zust?ndig sind. Im Fall einer Kindesentf?hrung ?ber die Landesgrenzen hinaus bleibt das Gericht am Herkunftsort des Kindes f?r Sorge- und Umgangsentscheidungen weiter zust?ndig. Auch m?ssen die Vertragsstaaten Entscheidungen, die in anderen Vertragsstaaten getroffen wurden, anerkennen.

Quelle: bonner-wirtschaftsgespraeche.de

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Impressum

Dieser Newsletter wird von der Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz Th?ringen e.V. herausgegeben.

Redaktion:
Heiko H?ttermann, Gesch?ftsf?hrer
Ingo Weidenkaff, Referent

LAG Kinder- und Jugendschutz Th?ringen e.V.
Johannesstr. 19
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www.jugendschutz-thueringen.de

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